Pflegeversicherung

Schutz und Vorsorge für die Zukunft

Als Mitglied genießen Sie und Ihre Familie zugleich den Schutz unserer Pflegekasse.

Der Beitragssatz beträgt 2,55%. Kinderlose Mitglieder der Sozialen Pflegeversicherung, die nach dem Stichtag 01. Januar 1940 geboren sind, zahlen einen Beitragszuschlag von 0,25%.

Ausnahmen Zuschlag

Ausgenommen vom Beitragszuschlag sind:

  • Kinder und Jugendliche unter 24 Jahren
  • Bezieher von Arbeitslosengeld II
  • Wehr- und Zivildienstleistende

Zu den Kindern zählen auch überwiegend unterhaltene Stiefkinder und Enkel sowie (Adoptiv-) Pflegekinder.

Befreiung

Freiwillige Mitglieder können sich - wie in der gesetzlichen Krankenversicherung auch - von der Versicherungspflicht befreien lassen und eine private Pflegeversicherung wählen.

 

Leistungen aus der Pflegeversicherung

Im Rahmen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes wird zum 1. Januar 2017 ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff gültig. Durch die Einführung der Pflegegrade ändert sich das Begutachtungsverfahren des medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) grundlegend. Damit erhalten alle Pflegedürftigen gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung, unabhängig davon, ob sie von körperlichen oder seelischen Einschränkungen (z. B. Demenz) betroffen sind.

Wer gilt als pflegebedürftig?

Pflegebedürftig ist, wer in seiner Selbstständigkeit oder seinen Fähigkeiten bei der Bewältigung des Alltags beeinträchtigt ist und daher dauerhaft auf Hilfe angewiesen ist (z. B.: Körperpflege, Ernährung).

Leistungen der Pflegeversicherung bemessen sich ab dem 01.01.2017 nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit. Es werden körperliche und seelische Einschränkungen in den folgenden sechs Bereichen erfasst:

  • Mobilität,
  • kognitive und kommunikative Fähigkeiten,
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen,
  • Selbstversorgung,
  • Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte.

In jedem Lebensbereich werden Kriterien erfasst. Je nach Ausprägung der Beeinträchtigung werden für diese Kriterien Einzelpunkte ermittelt und gewichtet erfasst.

Übergangsregelung

Leistungsempfänger der Pflegeversicherung, bei denen vor dem 31.12.2016 eine Pflegestufe festgestellt wurde, werden automatisch in die neuen Pflegegrade übergeleitet. Keiner soll durch die Überleitung schlechter gestellt sein. Die Pflegebedürftigen erhalten somit einen Besitzstandschutz auf die bisherigen Leistungen der Pflegeversicherung. Bedürftige müssen keinen erneuten Antrag stellen. Sie müssen auch nicht neu begutachtet werden. Für die Überleitung von Pflegestufen in die entsprechenden Pflegegrade muss der Versicherte nichts unternehmen.

Leistungen bei Pflegegrad 1

Die Unterstützung setzt künftig deutlich früher an. Der Pflegegrad 1 dient dem Pflegebedürftigen hauptsächlich beim Erhalt und der Wiederherstellung der Selbstständigkeit und der Fähigkeiten. Er zielt auf die Sicherstellung des Verbleibs in der eigenen Häuslichkeit ab.

Informieren Sie sich hier ausführlich:

  • Häusliche Pflege, Teilstationäre Pflege
  • Stationäre Pflege
  • Versicherungsschutz in der Gesetzlichen Rentenversicherung/ Arbeitslosenversicherung/ Unfallversicherung/ Sozialversichert während der Pflegezeit

Weitere Infos zu den Leistungen der Pflegeversicherung

Pflegeberatungs-Hotline

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Dann rufen Sie einfach unsere Pflegeberatungs-Hotline an. Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter.

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